Dienstag, 8. Oktober 2013

Eintrag Nummer High Five

Auch wenn der letzte Eintrag schon eine Weile her ist und eine ganze Palette an Eindrücken zwischen diesem und dem Letzten liegen versuche ich mich relativ kurz zu fassen.
Mein letzter Aufenthaltsort nach dem letzten Post war Phuket, und obwohl Phuket landschafttechnisch sehr viel zu bieten hat und das Tauchen extrem viel Spaß gemacht hat,
war ich doch mehr als froh von dort wegzukommen.
Eine Woche jeden Tag ständig von den Barmädels und Ladyboys angelabert zu werden, egal ob man nur eben etwas einkaufen wollte oder ein Restaurant gesucht hat war dann doch mehr als genug.
Vielleicht hätte ich mich aber auch einfach mal aufraffen müssen um mir ein gescheites Zimmer/Hostel außerhalb zu suchen.Naja..wie dem auch sei. Nochmal muss ich da jedenfalls nicht hin ;-).

Da mein Visum im Begriff war auszulaufen musste ich das Land verlassen.
Nach kurzer Recherche entschied ich mich für Kuala Lumpur und verbrachte dort 2 Nächte.
Die 2 Flugstunden von Phuket entfernte malayische Hauptstadt hat 1,6 Millionen Einwohner und ist damit im Vergleich zu Bangkok (8,3 Millionen) relativ übersichtlich.



Kulturtechnisch ist die Stadt (und auch das ganze Land) sehr durch den Islam geprägt.
Ist anfangs schon lustig, wenn man die ganzen asiatischen Gesichter in Kopftüchern verhüllt sieht, wenn man von Zuhause nur die aus der arabischen Welt gewohnt ist.
Auch wenn die vielen Chinesen, Inder, Indonesen und sonstige nachträglich zugezogenen Völker gesetzlich weniger Rechte haben und mehr Steuern zahlen müssen als die Malays ist die Grundhaltung doch recht offen gegenüber fremden Kulturen.

KL, so wie es die Einwohner nennen kam mir im Vergleich zu Bangkok sehr aufgeräumt und strukturiert vor, teilweise sogar sehr europäisch..auch, was die Preise angeht.
Das Hostel in dem ich untergekommen bin war relativ spartanisch, aber sehr cool aufgebaut.
Jedes Mehrbettzimmer hatte Fensterrahmen und Gardinen und vermittelte von außen den Eindruck, als würde man durch eine Gasse laufen mit kleinen Häuschen links und rechts.

Das Publikum war mal wieder sehr gemischt und Landsleute weit und breit keine zu sehen.
Am 1. Tag habe ich dann die obligatorische Stadterkundung getätigt und war damit dann auch bedient.Großstädte sind dann doch nicht unbedingt etwas für mich - Vielleicht auch weil ich als Europäer kulturfremd bin und mich dadurch nicht unbedingt heimisch fühle.

Nungut - Am 2. Tag rein in den Expresslink und wegen der Zeitumstellung und vielleicht auch weil ich ein Trottel bin noch fast den Flug verpasst.
Hauptsache ich saß vorher noch gemütlich und nichtsahnend im Flughafen-McDonalds und hab mir in aller Ruhe ein paar (sehr teure) Burger reingezogen.Glück gehabt ;)

Von KL gings dann zurück nach Phuket und nach etwas Aufenthalt zwischen den Flügen endlich nach Chiang Mai, wo ich dann weitere 5 Nächte verbrachte.
Nach viel Rumgurkerei aka Stadterkundung, dem Besuch eines Tempels auf dem Berg Doi Suthep und dem Besuch im Tiger Kingdom passierte das Meiste dann in den Abendstunden, wo ich dann feststellte, dass Thailand eine großartige Blues-, Jazz-, und Reggaekultur hat.
Ist doch eben nicht so weit weg wie man denkt.
Viel mehr, außer, dass ich eine ziemlich coole Zeit dort hatte muss ich eigentlich nicht sagen - und kurz fassen wollte ich mich ja auch (hust).

Weil das Fahren mit dem Roller und die damit verbundene Unabhängigkeit  so vorteilhaft und auch nicht gerade unspannend ist, entschied ich mich dann auf 2 Rädern nach Pai, eine Stadt 150km nordwestlich von Chiang Mai zu fahren.
Da ich aber die Bergstraße nicht mit einem für den Stadtverkehr gemachten Roller bezwingen wollte (was übrigens sehr viele Leute machen), mietete ich mir für die nächsten 5 Tage eine Kawasaki Cross-Maschine (Yeeehaaa!!)
Die Fahrt hat mit kleinen Pausen und einem Stop in einem Nationalpark (in dem ich komplett alleine war) mit dem größten Wasserfall, den ich bis dato gesehen habe und der Besichtigung einer arschdunklen Fledermaushöhle (in der ich auch komplett alleine war!!!) etwa 3 1/2 Stunden gedauert und führte durch eine atemberaubende tropische Berglandschaft und kleine Dörfer.
Verfahren konnte ich mich auf jeden Fall nicht, denn wie ich es schon von Koh Phangan gewohnt war, gibt es nur eine Straße hierher.
Bis auf eine Kuhherde mitten auf der Straße ca 20km vor Pai gab es aber keine nennenswerten Vorfälle.Kühe müssen halt auch irgendwo laufen ;-).
War jedenfalls sehr anstrengend.
Die Serpentinen und teilweise semioptimalen Straßenverhätnisse erfodern doch ein gewisses Konzentrationsvermögen.

Eine Nacht habe ich hier schon hinter mir und schon das ein oder andere gesehen,
spannend wirds aber erst in den nächsten Tagen, wenn es heißt : Julien geht Piranhas angeln und Elefanten reiten ;-)
Bilder (großartige Bilder) und Updates füge ich bei Gelegenheit ein.Mir reichts jetzt mit der Schreiberei :p

Bis denn!

3 Kommentare:

  1. du weißt das es piranhas nur in südamerika gibt :D
    Tahsin

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  2. du bist dir im klaren dass man Tierarten importieren kann?:p hier kannst du auch atractosteus spatula fangen und der kommt aus nordamerika.gruss zurück :p

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  3. pfui, wer macht denn soo etwas :D also ich wünsch dir viel erfolgt beim fangen und vergiss nicht fotos davon zu machen :)
    tahsin

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